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Dungeon

Es ist nicht ungewöhnlich für Noobs, dass sie nicht wissen, was ein Dungeon überhaupt ist.

Geschweige, dass sie je eines real (Real Dungeon) oder virtuell besucht haben oder gar die Wizards of the Coast kennen.

Dungeons sind jedenfalls „virtuelle“ Kerker oder Irrgärten in Würfel- oder Computerspielen oder real in Lagerhallen in welchen Rollenspiele gespielt werden. Dabei kommt es vor allem auf viel Athmosphäre, eine gute Hintergrundgeschichte und einen motivierenden Spannungsbogen an.

Das Genre der Geschichten leitet sich meist direkt von Fantasy, Horror oder (Science-)Fiction ab, das Ziel eines Dungeon-Besuchs kann Abenteuer, Schatzsuche oder auch kämpferisch/sportlicher Wettbewerb sein. Dungeons werden von Gefährtengruppen besucht, die gegen Monster oder andere Gruppen kämpfen, den stärksten Einfluss hatte hier sicher J.R.R. Tolkien's Welt, aber auch SF-Szenarien frei nach Star Wars oder Star Trek erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Wizards of the Coast erfanden wohl das erste und sehr erfolgreiche Pen & Paper Rollenspiel lange bevor es Computerspiele gab. Computerspiele wie Baldur’s_Gate übernahmen die Geschichten und Regelwerke, während die Pen & Paper Rollenspiele an Bedeutung verloren. Die Rettung für Wizards of the Coast war dann das erste Sammelkartenspiel namens Magic:_The_Gathering. Hier duellieren sich Magier mit magischen Spielkarten beim Abhängen in einer Taverne. Das gibt meiner Geburtstagsfeier wenigstens ein bisschen einen Rahmen, der über das übliche Palavern über Gott, die Welt und böse Nachbarn hinaus geht.

Dungeons & Dragons Utensilien: Würfel

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Real Dungeon

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Vor dem Abhängen bei Speis & Trank habe ich aber auch für ein bisschen Thrill und Anstrengung gesorgt. Damit es nicht zu martialisch wird und meine wohl ausnahmslos unerfahrenen Gäste sich vielleicht bei einem LARP mit Holzschwertern und Keulen verletzen, werde ich ein halbes Stündchen in einer Laser-Tag-Arena buchen. Das ist freilich eher ein SF- als ein Fantasy-Szenario, aber sind fiktive Laserpistolen oder gar Lichtschwerter nicht auch eher magisch und märchenhaft als technisch-realistisch ?

Jedenfalls sind sie pragmatisch betrachtet nur Laserpointer in einem hübschen Gehäuse, mit denen man versucht, Photozellen zu treffen, die andere Spieler an einer futuristisch aussehenden Weste mit sich herumtragen. Verletzen kann man sich dabei nur, wenn man in dem recht düsteren Räumlichkeiten über die eigenen Füsse stolpert. Meine älteren und eher ungelenken Gäste sollten diesem Veranstaltungsteil aber vielleicht doch eher fernbleiben, denn damit man die Laser gut sieht, ist in den Räumen künstlicher Nebel und recht wenig Licht. Stolpern und sich versehentlich anrempeln kann man da schon.

Dort ist auch eine Umkleide - wer nicht zur Zielscheibe aller anderen Spieler werden will, sollte sich etwas Dunkles und möglichst Bequemes anziehen. Da wir zuhause nach dem Lasertagging noch einen kleinen Sekt-Umtrunk machen, bevor wir zur Taverne aufbrechen, könnt ihr Euch aber auch bei uns umziehen - vielleicht weil ihr in der Arena auch ein bisschen ins Schwitzen gekommen seid.

Location

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Es gibt in Mainz bereits einige Lasertag-Arenen. Nach Bewertungen ist die Schönste wohl Lasergame Mainz in Hechtsheim. Ich war da bereits zweimal mit Kollegen und fand die Athmosphäre dort gelungen und die Raumaufteilung und Einrichtung der recht großen Halle sehr gelungen und werde wohl dort für uns reservieren.

Ein Problem mit Lasergame Mainz ist, dass es im Hechtsheimer Industriegebiet schlecht ausgeschildert und schwer zu finden ist. Ich werde unter Anfahrt noch einige Hinweise - auch zur Anfahrt zur Taverne reinstellen.

dungeon.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 16:45 (Externe Bearbeitung)