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Privates / Familie

Ich mache mir nicht viel aus „Massenveranstaltungen“ und oberflächlichen Bekanntschaften. Mein privates Umfeld ist deshalb recht übersichtlich, aber sehr beständig.

Partnerschaft

Meine liebe Frau Irene kenne ich nun seit fast 30 Jahren und sie bringt den notwendigen Rationalismus und Pragmatismus in mein Leben, der mir Eskapist oder Spinner leider manchmal fehlt. Das war mir früher vielleicht gar nicht so klar - ihr wohl schon und sie hat mich trotzdem schon so lange ausgehalten.

Da meine Bemühungen um ein effektiveres Selbstmanagement des öfteren schon kläglich gescheitert sind, überlasse ich das dem angeborenen Organisationstalent meiner Frau, der so etwas -ganz im Gegensatz zu mir- sogar Spaß zu machen scheint.

Außerdem kocht sie gut, backt lecker Kuchen und ist meine ernstgenommenste Kritikerin und Lektorin hier.

Katzen

Schon in meiner Kindheit liebte ich Katzen. Mein Vater, ansonsten „ein ganzer Kerl“ hatte wohl seit seiner Kindheit phobische Ängste vor diesen manchmal etwas eigensinnigen Tieren, haßte sie, war ein Hundemensch. Einmal lief mir so ein Tierchen zu- er brachte es sogleich ins Tierheim.

Erst als ich mit meiner Frau zusammenlebte, ergab sich als glücklicher Zufall eine Katzengeburt im Nachbarhaus und die Tierchen mußten an den Mann / die Frau - also an uns gebracht werden- denn ich flehte meine Frau regelrecht an, wollte diese „einmalige Chance“ nicht wieder verstreichen lassen. Seitdem leben Katzen im Haus.

Zur Zeit diese beiden: Daisy „die Katzenzicke“ und Max „der Eroberer der Kühlschränke“. Letzterer Max ist später tatsächlich meiner Frau zugelaufen und nahm sie mit einschlägigen kätzisch-psychologischen Tricks in Besitz. Nun ist sie auch eine „Katzenbesessene“ und das läßt sich auch nicht mehr ändern.

Musik

Musik ist mir sehr wichtig, ein „normaler“ Musikgeschmack ist bei jemanden wie mir aber nicht zu erwarten.

Seit den 70ern höre ich überwiegend elektronische und „alternative“, progressive und ein bißchen düstere Sachen und bastle auch selbst ein bißchen mit Synthies und Dark-Ambient-Soundscapes rum. Hier meine Lieblingsmusiker aufzuzählen ist fast ein bißchen sinnlos, weil die eh kaum jemand kennt.

Ein paar Namen will ich hier dennoch loswerden: Robert Rich, Steve Roach, Ian Boddy, Vidna Obmana, Klaus Schulze, Dead Can Dance, Kitaro, Popol Vuh.

Manchmal ist mir auch nach Gothic oder Industrial, ein andermal geht's eher Richtung NewAge oder Weltmusik. Am liebsten sind mir Musiker, die dies ganze Spektrum abdecken und abwechslungsreich - wichtig ist mir nur eine kontemplative Tiefe - Musik ist für mich ein Mittel zur Meditation und Selbstfindung.

Computer

Ich beschäftige mich seit Mitte der 70er sehr intensiv mit Computern- mußte sie mir mangels industriellem, für Privatleute bezahlbarem Angebot erst selbst zusammenlöten. Von der anfänglichen Elektronik- und Hardware-Bastelei bin ich bald vollständig zur Software gekommen und mich da -besonders auch durch meine Nebentätigkeit als Fachjournalist- immer an der technologischen Spitze bewegt. Mit den Jahren nimmt die Bedeutung der Technologie in meiner Lebensplanung aber ab, ich stehe heute so manchen Trends und Hypen sehr viel kritischer gegenüber und hinterfrage ihren Sinn und möglichen Auswirkungen für die davon direkt und indirekt Betroffenen. Insbesondere hinterfrage ich den durch das Internet zweifelsohne ausgelösten Globalisierungseffekt- bzw. wie er heute fast ausschließlich zum Schaden der Menschen genutzt wird.

Philosophie / Ethik / Religion

Mein über Jahrzehnte gepflegter rationaler Atheismus / Materialismus beginnt über die Jahre allmählich zu bröckeln, weil damit zu leicht ein Verlust aller Wertesysteme und Empathie einher zu gehen scheint. Ich mußte auch erkennen, daß so eine pragmatische Denkweise eigentlich gar nicht meinem Wesen entspricht- ich bin eher ein recht spiritueller Mensch mit einem starken Hang zur Mystik. Das hätte mir nach der Lektüre meiner eigenen Kurzgeschichten aus den 80ern damals eigentlich schon klar sein müssen - war es aber nicht.

Jedenfalls stehe ich heute zwar jedwedem Esoterik-Hokuspokus noch immer mit „gesunder“ Skepsis gegenüber, betrachte aber gelebte Spiritualität - also z.B. ganz unterschiedliche Meditationstechniken und „Rituale“ - als notwendigen Bestandteil meiner Psychohygiene. Am ehesten verträgt sich meine „religiöse“ Überzeugung mit dem Zen, der ja nicht wirklich eine Religion ist.

autoren/privates.txt · Zuletzt geändert: 2018/09/21 16:45 (Externe Bearbeitung)